Fotoklub Ilsenburg auf Tour: Weimar, wir kommen!

Ende Mai haben wir unsere Kameras eingepackt, die Akkus geladen und uns auf den Weg nach Weimar gemacht — schließlich braucht auch ein Fotoklub mal kulturelle Frischluft und neue Motive, die nicht weglaufen, sobald man den Auslöser halb durchdrückt.

Los ging’s mit einer Stadtrundfahrt, bei der wir in Rekordzeit mehr Sehenswürdigkeiten gesehen haben, als Goethe vermutlich in einem ganzen Jahr. Unsere Objektive liefen heiß, die Speicherkarte glühte, und spätestens am Ende der Stadtrundfahrt war klar: Weimar ist sehr fotogen.

Ein echtes Highlight war die Herzogin Anna Amalia Bibliothek.
Bücher, wohin das Auge schaut — und wir hatten natürlich nur Augen für das Licht, die Linien, die Perspektiven und die Frage: „Wie viele Fotos darf man machen, bevor man auffällt?“ Antwort: deutlich mehr, als wir dachten.

Am Nachmittag stand dann Kabarett auf dem Programm. Und hier zeigte sich wahre fotografische Disziplin:
Keine Kameras, keine ISO-Experimente, keine Serienbildschlacht.
Warum? Ganz einfach: Die Angst, vom Kabarettisten entdeckt und live auf der Bühne zerlegt zu werden, war größer als jeder fotografische Ehrgeiz.
Also haben wir uns aufs Lachen konzentriert – und das ging auch ganz ohne Autofokus.

Zwischendurch wurde natürlich fotografiert, was das Zeug hält: Straßen, Menschen, Details, Schatten, Kaffee, Kuchen, noch mehr Kaffee. Weimar hat uns reich beschenkt — mit Motiven, Momenten und Muskelkater im Auslösefinger.

Kurz gesagt:
Es war eine großartige Tour voller Kultur, Kreativität und
Kameraklicks.
Und wie immer gilt: Nach der Fotofahrt ist vor der nächsten Fotofahrt.